Tragen von Kindern mit KISS / Blockaden

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Alexandra
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Tragen von Kindern mit KISS / Blockaden

Beitrag von Alexandra » 07.03.2008, 22:20

Was versteht man unter Kiss?

Kiss steht für "Kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung" und bezeichnet eine Vielzahl von einzelnen Symptomen, die nicht immer alle auftreten müssen, in gewisser Kombination jedoch aufmerksam machen sollten. Häufig sind das: starke Bevorzugung einer Körperseite mit Abneigung gegen jede Bewegung hin zur "schwachen" Seite, C-förmiges Durchbiegen der Wirbelsäule, vermehrtes Schreien, (einseitige) Stillprobleme, (einseitig) abgeflachter Hinterkopf, (einseitig) abgeschubbelte Haare, hohe oder zu niedrige Körperspannung.

Ursache ist ein oder sind mehrere leicht verschobene, verdrehte oder gekippte (Hals-)Wirbel, bedingt durch vorgeburtliche Zwangslagen, traumatische Geburten o.Ä.

Behandelt wird das manualtherapeutisch von darauf spezialisierten Ärzten oder von Osteopathen.

Nähere Infos bitte auf www.kiss-kid.de nachlesen!

Eine Freischaltung für unser Unterforum "Mein Besonderes Kind", in dem man sich mit Betroffenen austauschen kann, ist auf Nachfrage auch vor Erreichen von 50 Beiträgen möglich, Bedingung ist eine Vorstellung im Who-is-Who-Bereich.


Mein Baby will nicht getragen werden - gibt es das?

Manche Kinder wehren sich massiv gegen das Einbinden ins Tragetuch; alles, was diese Kinder am Nacken oder Hinterkopf drückt, führt zu heftigem Armrudern, Schreien, Strampeln oder Wegdrücken vom Bindenden.

Daß ein Kind nicht getragen werden will, dürfte dabei nur selten der Fall sein. Nebst anderen Ursachen sehe ich aber häufig den Zusammenhang mit (Halswirbel-)Blockaden, die den Kindern jede Form von Enge sehr unangenehm machen. Oftmals mögen diese Kinder z.B. auch keine Mützen, wollen nichts über den Kopf gestreift bekommen oder biegen sich beim Stillen nach hinten weg.


Ich denke, daß mein Kind blockiert ist - was kann ich tun?

Es würde zu weit führen, hier nun vollständig alle Behandlungsansätze aufzuzeigen.

Dennoch muß an erster Stelle der Verweis zum Kinderarzt stehen!

Leider kommt es aber immer wieder vor, daß Kinderärzte die Existenz von (Halswirbel-)Blockaden entweder ganz abstreiten oder abtun mit den Worten, das verwächst sich schon.

Auf der Seite www.kiss-kid.de gibt es eine Liste von Ärzten, die sich auf die Behandlung von Kiss spezialisiert haben. Alternativ kann auch Bettina, Moderatorin im Unterforum "Mein besonderes Kind", Auskunft geben über Ärzte in der Nähe der Betroffenen.

Der manualtherapeutische Behandlungsansatz ist sehr effektiv, allerdings meistens erst ca. ab der 12. Lebenswoche empfehlenswert, eine gewisse Kopfkontrolle sollte bereits vorhanden sein. Bei sehr ausgeprägter Symptomatik wird natürlich auch früher behandelt, Genaueres hierzu bitte direkt beim jeweiligen Arzt erfragen.

Oftmals ist ein Besuch beim Osteopathen schon sehr hilfreich und lindernd, hierbei besteht keine Altersbeschränkung.


Kann ich mein Kiss-Kind schon vor der Behandlung im Tuch tragen?

Im Einzelfall ist dies bitte immer mit dem behandelnden Arzt und/oder PhysioterapeutIn abzusprechen!

Wie eingangs erwähnt wehren sich viele der Kinder gegen das (feste) Einbinden.

Viele Eltern verunsichert dies, zumal wenn sie hier im Forum und an anderen Stellen lesen, wie wichtig ein exaktes und vor allem festes Einbinden ihres Kindes für dessen gesunde körperliche Entwicklung ist.

Hierzu ist anzumerken, daß ein sehr bekannter Spezialist in Sachen Kiss mir als Antwort auf ebendiese Frage sagte, daß ihm fast egal sei, wie die Eltern tragen (obwohl auch er ein gut gebundenes Tragetuch allem anderen vorzieht), Hauptsache sie tragen überhaupt und nutzen vor allem keine ungefederten Buggys.

Konkret bedeutet das: Tragen, ja gerne, aber es darf dem Kind nicht weh tun!

Ich empfehle hierbei, gemeinsam mit einer Trageberaterin eine oder zwei geeignete Bindeweisen herauszufinden und einzuüben.


Wie trage ich am besten?

Als Richtschnur für die Onlineberatung kann ich folgende Vorgehensweise empfehlen:

- Ich persönlich halte die Kängurubindeweise für sehr bequem und ausgewogen für Tragenden und Kind. Aber gerade in dieser Bindeweise wehren sich viele Kinder besonders massiv: zum einen dauert das Einbinden ein wenig länger, zum anderen schmiegt sich das Tuch sehr fest um das Baby, eben besonders auch am Köpfchen und/oder im Nacken. Prinzipiell ist genaus dies ja erwünscht - allerdings macht ein panisch schreiendes Kind in einem perfekt gebundenen Tuch keine Freude.

Man kann also probieren, nur so fest zu ziehen, wie es das Kind gerade noch toleriert und die Bindung damit insgesamt vorerst zu locker lassen. Viele Kinder lassen es nämlich zu, daß man den Knoten nochmals löst und die Tuchbahnen nachstrafft, wenn sie eingeschlafen sind.

Beim Tragen in zu lockerer Bindung bitte besonders auf eine gute Abstützung des Köpfchens mit den Händen achten!

Beim Binden hilft oftmals Auf- und Abgehen, Singen oder Ablenkung des Kindes in jeglicher Form, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

- Für die Wickelkreuztrage gilt im Prinzip das Gleiche, wie oben bereits beschrieben. Viele Kinder tolerieren diese Bindeweise eher, da sie schneller zu binden ist. Manche mögen sie ebenfalls nicht, da auch hier eine Kopfkante festgezogen wird.

Auch hier: ggf. locker binden und nachziehen, wenn das Baby eingeschlafen ist.

- Die einfache und die doppelte Kreuztrage ermöglichen ein Binden, das den Nacken des Kindes V-Förmig aussparen kann.

Viele Kiss-Kinder mögen das, allerdings kann gerade die V-förmige Tuchführung im Nacken der Reiz sein, der das Kind den Kopf nach hinten werfen lässt. Auch das am besten ausprobieren.

Ich empfehle eher die doppelte Kreuztrage, da bei dieser nach dem Hineinsetzen des Kindes und dem Auffächern der Tuchbahnen nochmals aufgeknotet und strähnchenweise festgezogen werden kann.

Die Nachteile sind eine nur suboptimale Haltung des Kindes (gerade Kleine werden etwas zu stark abgespreizt, die Anhockung ist etwas zu wenig) und ein recht geringer Tragekomfort für den Erwachsenen, gerade dann, wenn nicht gut nachgezogen wurde.

- Auch probieren kann man eine aufgefächerte Wickelkreuztage mit einem elastischen Tragetuch (Jerseytuch). Die weicheren Kanten werden unter Umständen besser toleriert, als die festeren Kanten der gewebten Tücher.

Nachteil: der Kauf eines solchen Tuches lohnt sich eher nicht, da sie nur begrenzt einsetzbar sind und die Kinder schnell zu schwer werden, um sie darin noch einigermaßen bequem und fest zu tragen.

- Alle weiteren Spielereien wie Sling oder Komforttragehilfen (natürlich erst ab dem entsprechenden Alter) können gerne ausprobiert werden, wobei ich raten würde, vor einem Kauf bei einer Freundin zu probieren oder aus einem der Onlineshops ein Testpaket zu bestellen.


FAZIT

Das Tragen soll Spaß machen und sich gut anfühlen - für Kind und den Tragenden! Gerade bei blockierten Kindenr, die ja oft auch als 24-Stunden-Kinder ihre Eltern sehr fordern und sie an den Rand ihrer Kräfte bringen, kann das Tragen der rettende Strohhalm in dem im Chaos versinkenden Alltag sein.

Hier möchte ich abraten von Perfektionismus an unpassender Stelle: Priorität hat demnach, daß das Kind zufrieden im Tuch ist und der Tragende dabei nicht völlig verspannt - der Rest ergibt sich mit der Übung, mit dem Älterweden des Kindes, nach der Behandlung oder einfach ganz von allein mit der Zeit!

Viel Spaß beim Tragen wünscht
Alexandra
Dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem bald Großen 01/08, der kleinen Schwester 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen

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Beitrag von Bettina » 08.03.2008, 19:14

Danke Alex für den tollen Beitrag!!!

So lange wie www.kiss-kid.de nicht erreichbar ist, informiert Euch bitte im Unterforum "Mein besonderes Kind" oder auch auf den Seiten:
www.kisskinder.de
http://www.manmed.info
oder
http://www.pph34.de/ über KISS.
Wir haben versucht Ärztelisten zusammenzustellen, wer noch nicht Zugang zum "Besonderen Kind" hat, PNt mich, Anakina, Gluehsternchen oder Alexandra an, wir helfen dann weiter.
Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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Beitrag von Montanara » 09.03.2008, 23:17

Danke Alex!

:knutsch

Herzlich
Dorothea
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Beitrag von Bettina » 10.03.2008, 08:49

Ach so ja, ich bin schusslig...
Für die Köpfchenabstützung hat sich bei uns das zusätzliche Binden von einem Schal schräg übers Köpfchen, andere Seite Schulter des Babys (bei der Mama dann genau umgekehrt - also die Seiten) bewährt, als Mara dann eingeschlafen war, damit ich dann doch mehr Handfreiheit für Lisa hatte.
Liebe Grüße
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Beitrag von Nicole » 10.03.2008, 14:32

Das ist ja wahnsinnig toll geworden! Danke, Alex!

:knutsch:
Nicole mit 3 wundervollen Kindern und * *

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Dankeschööööööön!

Beitrag von BabyCanguro » 31.07.2008, 15:42

Ich kann nicht genug Infos haben!!! Diese waren sehr nützlich!
Vielleicht könnt ihr mir noch Tipps geben...denn ich habe angefangen die Tücher vorzustellen und treffe auf viele frischgebackene Mamas die total fertig sind, weil ihre (meißtens Mädchen) viel weinen und sie ihnen nicht erlauben zu ruhen, fast nie schlafen... die sind dann auch so überfordert, daß sie Tücher (totales Neuland) als Überforderung sehen und nicht als Lösung und laufen weg, noch befor sie es probiert haben. Wie gehe ich auf solche Frauen zu (hier Massenphänomen) ? Besonders bei treffen, wo dann gleich 5-10 davon da sind!
Danke und Liebe Grüße
Sandra

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Beitrag von Montanara » 04.08.2008, 00:00

Soo verbreitet ist KISS in diesem Ausmass allerdings nicht. Ausser, wenn in Rom bei den Geburten viel herummanipuliert wird. Aber dass es so schlimm ist, wie Du beschreibst, kann ich mir nicht recht vorstellen.
Es gibt einen Unterschied zwischen KISS und Babies mit starken Bedürfnissen. Es ist völlig normal, dass ein Baby immer bei der Mama sein möchte, das liegt in der Natur des Menschen und ist in unseren Genen so programmiert (das wirst Du in Deiner Beraterinnen-Ausbildung lernen! :wink: ). Unsere Aufgabe ist es nun, die Mamas über diesen Normalzustand zu informieren und zu ermutigen, trotz der momentanen Überforderung das Tuch zu benützen. Schuhe binden haben wor schliesslich auch alle gelernt!

Herzliche Grüsse
Dorothea
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Beitrag von Bettina » 04.08.2008, 08:38

Montanara hat geschrieben:Soo verbreitet ist KISS in diesem Ausmass allerdings nicht. Ausser, wenn in Rom bei den Geburten viel herummanipuliert wird. Aber dass es so schlimm ist, wie Du beschreibst, kann ich mir nicht recht vorstellen.

Leider doch. :(
Wenn ich mir überlege, dass meine Hebamme, die schon von sich selbst aus nicht so wirklich viel Erfahrungen mit der Stillerei hat, in jeder SwS-Gruppe wenigstens zwei (von zehn) "ich hasse die Brust abartig!!!!!!" :shock: :shock: :shock: :shock: Kinder hat (und leider die dann auch nicht an die Brust bekommt, weil sie so unerfahren ist!), dann finde ich das schon enorm, denn nicht alle blockierten Babys sind absolute Stillgegner, oftmals ergibt sich das ja auch erst im Laufe der ersten vier Monate.
Diese Blockadengeschichte ist ziemlich verbreitet, weil schon bei unseren Müttern die Geburten herbeigezwungen wurden, die blockiert sind und uns dann mit einem schiefen Becken wieder nicht richtig gut auf die Welt gebracht haben, wir dann unsere Kinder etc. pp. In Physiotherapeutenkreisen (den blockadeoffenen) herrscht das Gerücht vor, dass 90%!!! der Babys zumindest leicht blockiert sind und blockierte Kinder mögen keine oftmals Enge!

...für die Mamis mit den anstrengenden Babys...
Ich empfand hier gerade das TT als sehr erleichternd, weil meine Große so schwer war, dass ich sie kaum im Arm durch die Gegend schleppen konnte. Also habe ich das getan, was Alex beschreibt, einfach das Tuch locker gebunden und mit den Händen "nur" abgestützt. So brauchte ich nicht die ganze "Wumme" zu schleppen. ;)
Die Mütter bekommst Du nur sehr einfühlsam ans Tuch herangeführt, wenn sie gestresst sind. Ich glaube am erfolgreichsten über eine Einzelberatung, indem Du Dir viel Zeit nimmst, um den gestressten Mamas am Baby zu zeigen, welche ungeahnten Möglichkeiten so ein Tuch mit sich bringen. Dabei zeigt sich immer wieder, jedes Kind ist anders unde jedes Kind hat seine Macken, jedes Kind empfindet eine andere Trageweise als angenehm!
Lisa mochte nur WXT, Mara am Anfang, dann nie wieder und Maras Fastbruder, der hat WXT wie die Pest gehasst.
Wenn Du mit genug eigener Überzeugung das Tuch präsentierst und auch nicht enttäuscht bist, dass es eben Muttis gibt, die damit nicht klar kommen, wirst Du maximale Erfolge erzielen!
Liebe Grüße
Bettina mit zwei recht großen Mädchen
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Beitrag von Montanara » 04.08.2008, 16:38

Na ja, so 2 oder 3 auf 10 Kinder, das hätte ich auch angenommen. Aber so wie die Beschreibung war, klang es auf mich, wie wenn gleich - um es plakativ auszudrücken - 8 von 10 betroffen wären, und das hat mich denn doch erstaunt!

Bettina, sehr schön formuliert, danke! :D

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Danke für die Antworten

Beitrag von BabyCanguro » 13.08.2008, 22:46

danke an bettina und dorothea :chor ja, erst einmal brauche ich eine kräftige ausbildung zur trageberaterin und viel geduld mit meinen italienerinnen. es ist gar nicht so einfach sich umzustellen auf eine andere mentalität, aber wenn ich erst einmal mehr hintergrundinfos habe und erfahrungen gesammelt habe, dann wird es bestimmt gut werden! hauptsache nicht verzweifeln bei desinteresse! ich vermute allerdings auch, daß das kisssyndom vielleicht verbreiteter ist als wir meinen. die ostheopatie ist hier auch erst im kommen und alles was alternativ ist. nun ja, ich werde eine vorsorgliche kontrolle der kinder empfehlen und da liegt es dann an den frauen, ob sie es in anspruch nehmen wollen, um wenigstens diesen faktor auszuschließen, bei schreikindern. Einzeltermine werden sicherlich entstehen, wenn meine seite denn endlich online geht. so in der gruppe ist es wirklich schwierig, wenn sie nicht speziefisch für das tragen im targetuch gekommen sind.
also liebe grüße und sonne für euch aus rom
sandra
La Vita è bella! :knutsch :kaenguru: :20: :mahlzeit: :19: :11: :tippen: :müde:

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