Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule und Reifung der Hüfte

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Nicole
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Beitrag von Nicole » 21.04.2007, 23:40

Hallo Elisabeth,

ich hab da einen Schlampigkeitsfehler gemacht. Ergänzend zu "Bauchlage" hätte da eigentlich stehen sollen: Bauchlage mit an den Körper gezogenen (ASH) Beinchen.

Danke für den Hinweis. ;)

LG

Nicole
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Alexandra
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Beitrag von Alexandra » 21.04.2007, 23:42

Mönsch, seitdem Elisabeth hier ist, ists vorbei mit dem schlampigen Lotterleben :mrgreen: :undwech: :lol:
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Nicole
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Beitrag von Nicole » 21.04.2007, 23:43

8) :idea:
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Mäusebrot
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Beitrag von Mäusebrot » 21.04.2007, 23:52

Hmm

mal ne Frage zu dem Winkel Wade Oberschenkel:


die Waden hängen ja nicht immer senkrecht runter.

Wie ist das dann??

also wie hier

Bild


Hmm bin grad bischen Verwirrt was den Winkel angeht. Eben weil es zur Wade orientierter Anhockwinkel ist. Ich habe immer irgendwie anders gerechnet.

Wie soll ich das erklären.

Hmm weiss jetzt nicht wie ich das erkären soll.


Also 90 Grad angehockt wäre doch so wie auf nem Stuhl der optimal für mich eingestellt ist.
Also 90Grad Winkel KNie (Wade Oberschenklel) und 90 Grad Winkel Oberschenkel Oberkörper.

Weiterangehockt wird der am Knie (ist der gemeint?) ja kleiner , es sei denn ich nehme die Wade mit wie das Kind auf dem Bild. Und der Oberköper Oberschenkel ja auch kleiner.

Deswegen habe ich mir den Winkel immer an der gedachten Linie einer Verlängerten Wirbelsäule seitlich vorsteellt, bzw ein Bein angzogen das andere steht noch. Dann de Winkel zu der Verlängerung bzw das nicht angehockte grade bein.

Ehhh verwirrend???


Gibt es da ne Zeichnung?


Für mich ist: Kniekehlen in Bauchnabelhöhe einfach das einfachste..... und man kann es super leicht testen.


LLG
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Beitrag von Michaela » 22.04.2007, 09:00

Saskiaplus2 hat geschrieben:
Weiterangehockt wird der am Knie (ist der gemeint?) ja kleiner , es sei denn ich nehme die Wade mit wie das Kind auf dem Bild. Und der Oberköper Oberschenkel ja auch kleiner.


LLG


gemeint ist der winkel liegend-oberschenkel
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Beitrag von Elisabeth Muthig » 22.04.2007, 11:18

Alexandra hat geschrieben:Mönsch, seitdem Elisabeth hier ist, ists vorbei mit dem schlampigen Lotterleben :mrgreen: :undwech: :lol:


:D

hallo saskia,

dr. fettweiss schreibt folgendes:
Beim Tragen sollten die Beinchen von den Kniegelenken an herunterbaumeln können. Keinesfalls dürfen die Kniegelenke permanent gestreckt sein. In dieser Stellung ist die ischio-crurale Muskulatur (die Muskelgruppe, die an der Hinterseite des Oberschenkels von der Sitzbeingegend bis dicht unterhalb des Kniegelenkes läuft), gedehnt. Und deren dauernde Dehnung ist entscheidend dafür verantwortlich, dass bei Kindern, die in REINER Steisslage geboren werden, vermehrt Hüftluxationen vorkommen. Diese Positionierung sollte also unbedingt vermieden werden, da sie für die Hüftgelenke auf die Dauer gefährlich sein könnte.

also der winkel zwischen ober- und unterschenkel spielt quasi keine rolle.
bzw. besser ausgedrück: die unterschenkel sollten sich frei bewegen, bzw. herunterbaumeln können.

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Beitrag von Mäusebrot » 22.04.2007, 16:24

Hallo,

ja das mit der Streckung weiss ich.

Auf dem Bild oben ist das Beinchen ja nicht gestreckt, baumeld aber nicht runter.

Es geht ja dabei auch nicht ums Baumeln sondern darum das das Bein nicht grade ist, gestreckt ist, eben wegen dieser Muskelgruppe.

So wie oben auf dem Bild wäre es ja ok.


Mir geht es ja um den Winkel an dem man die Anhockung misst. eben wie Mialas schon erklärte... Winkel liegend Oberschenkel.


LLG
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Re: Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule und Reifung der H

Beitrag von anke69 » 05.02.2008, 09:44

Nicole hat geschrieben:Die dritte Streckung ist die Lendenlordose, wenn die 6 Lendenwirbel sich aufrichten. Das Kind wird sich an Tischen und Stühlen hochziehen und das Laufen üben. Sobald es selbständig laufen kann, ist diese Streckung abgeschlossen und das Kind hat die für den Menschen typische Wirbelsäule in S-Form.

Beim Menschen sind es doch fuer gewoehnlich nur 5 Lendenwirbel, oder? In Ausnahmefaellen kann es mal einer mehr oder weniger sein.

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Nicole
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Beitrag von Nicole » 05.02.2008, 09:59

Hallo Anke,

ja, Du hast recht, es ist nicht ganz korrekt beschrieben.

Die Anzahl der Lendenwirbel beträgt 5. Zur Lendenwirbelsäule zählt man teilweise aber auch noch das Kreuzbein und das Steissbein, dann käme man auf 7 Lendenwirbel. Das Kreuzbein zählt zur Wirbelsäule und zum Becken. Die 5 Wirbel des Kreuzbeines sind miteinander verwachsen. Eine knöcherne Verbindung zwischen dem Darmbein des Beckens sowie dem Kreuzbein verbindet das Becken und die Wirbelsäule gelenkig miteinander.
Das Steissbein des Menschen ist das, was bei Wirbeltieren das Schwanzskelett darstellt. Es ist im Laufe der menschlichen Entwicklung verkümmert und besteht nunmehr nur noch aus 5 miteinander verschmolzenen Wirbeln. Am Steissbein setzen diverse Muskeln und Bänder an.


Ich muß die Zahl 6 also dringend mal korrigieren ;) DANKE für den Hinweis.
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Frage...

Beitrag von Johana » 06.06.2008, 21:25

Hallo liebe Nicole (oder wer auch immer mir helfen mag :wink: )!

Die Sache mit der Anhockung habe ich verstanden :D ; immerhin :wink: ...

ABER: Ich bin mir nicht so recht, wie das mit der Spreizung gemeint ist...

So, wie ich es mir vorstelle, ist die Spreizung doch nicht nur von der Art und Weise des Bindens oder der Tragehilfe abhängig; sonder auch vom Tragenden selbst, oder?

Beispiel: Wenn mein Mann meine Tochter auf dem Rücken trägt, sind die Beine viel weiter gespreizt, als wenn ich sie trage, weil mein Mann einen VIEL breiteren Rücken hat. Oder ist diese Spreizung nicht gemeint, und ich habe alles falsch verstanden?
Ich wurde nur stutzig, weil ich immer vom Zusammenhang zwischen einigen Tragevarianten und und Tragehilfen und der Spreizung lese. Es wird aber nie erwähnt, dass auch ein breiter Rücker die Spreizung beeinflusst. Oder bin ich total auf dem Holzweg :lol: ?

Liebe Grüße

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