von jackie-brown » 28.09.2010, 21:37
also in lubu war es so...
Mahnwachen...
„Eine Mahnwache ist eine friedliche Kundgebung, bei der auf einen gesellschaftlichen Missstand hingewiesen werden soll.
Mahnwachen erinnern häufig an traurige Ereignisse und finden in stiller Atmosphäre statt. Dennoch sind sie politisch motiviert oder wenden sich an die Öffentlichkeit, wodurch sie sich von einer Trauerveranstaltung unterscheiden.“
Das sagt Wikipedia dazu. Auch ich dachte, dass so eine Mahnwache leise und bedächtig ist. Nicht so die Mahnwache, die unsere Hebammen aus dem Kreis Ludwigsburg in der Nähe des Marktplatzes auf der Fußgängerzone in Ludwigsburg organisiert haben.
Zum Herbstanfang grüßt das Wetter mit einem herrlichen Altweibersommertag. Die ideale Zeit viele Leute auf der Straße auf Missstände aufmerksam zu machen und zu erreichen. Bereits auf dem weiterweg gelegenen Arsenalplatz hörte man das rhythmische Trommeln und verschiedene Perkussionsinstrumente. Till Ohlhausen, bekannter Perkussionist und Sänger aus Remseck-Aldingen, macht zusammen mit den Hebammen Stimmung auf der Fußgängerzone. Die Hebammen konnten Till Ohlhausen zu ihrer Unterstützung im Kampf zur Erhaltung ihres Berufstandes gewinnen. So machen sie nicht nur mit den Inhalten ihres Protestes, sondern auch akustisch, auf sich aufmerksam. Die Hebammen sammelten Unterschriften von Passanten, um diese Steffen Bilger, dem Abgeordneten der CDU für den Wahlkreis Ludwigsburg, auszuhändigen.
Anliegen der Hebammen ist der Erhalt der wohnortnahen und niedrigschwelligen geburtshilflichen Versorgung und Verbesserung der Versorgung von Müttern und Neugeborener, sowie der Erhalt der Wahlfreiheit des Geburtsortes für Frauen und Ausbau der Versorgung mit Hebammenhilfe.
Hierzu ist eine einmalige Erhöhung der Hebammengebühren auf ein Niveau, von dem aus verhandelbare Prozentsätze Wirkung entfalten, nötig.
Es soll ein Runder Tisch zum gesetzgeberischen Bedarf unter Beteiligung der betroffenen Ministerien (Gesundheit, Familien, Arbeit, Bildung), GKV-SV, Hebammenverbänden initiiert werden, der dann mittelfristig bei der Umsetzung helfen soll.
Die geplanten Themen sind die Übernahme RVO- SGB V+VIII bzw. XIII, der Sicherstellungsauftrag für Hebammenhilfe, die Verbesserung der Datenlage und die Beteiligung an Gremien wie G-BA.
Weiteres Thema sind die Maßnahmen zur Unterstützung der normalen Geburt unter den Bedingungen der Beweislastumkehr, z.B. Leitlinienentwicklung zu Aufklärung und Dokumentation vor und bei normalen Geburten und die Gleichstellung mit vergleichbaren Freiberuflern bei der Rentenversicherungspflicht oder Regelung analog der „Künstlersozialkasse“.
Hinzukommt die bekannte Haftpflichtproblematik. Die Verpflichtung der Kliniken der angestellten Hebamme Art und Umfang der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung durch die Klinik mitzuteilen. Es sollen steuerfinanzierten Fonds für Haftpflichthärtefälle eingerichtet werden. Die Verjährungsfrist soll auf 10 Jahre verkürzt werden Eine Haftungsobergrenze soll festgelegt werden, so dass z. B. Inflationsrisiken ausgeglichen sind über die Zeit der Verjährungsfrist. Außerdem soll beim geplanten „Patientenschutzgesetz“ die Geburtshilfe besondere Berücksichtigung finden.
Ich wünsche den Hebammen viel Erfolg bei ihrem weiteren Kampf. Sie können sich der Unterstützung der AFS sicher sein. Denn die Hebammen schließlich sind es, die Frauen bei der Geburt und danach betreuen. Wir alle wissen, wie wichtig ein guter Stillstart für eine erfolgreiche Stillbeziehung ist. Die Hebammen helfen uns dabei, unser Ziel die Stillförderung, durchzusetzen. Deshalb zeigen wir ihnen unsere Solidarität.
also in lubu war es so...
[i]Mahnwachen...
„Eine Mahnwache ist eine friedliche Kundgebung, bei der auf einen gesellschaftlichen Missstand hingewiesen werden soll.
Mahnwachen erinnern häufig an traurige Ereignisse und finden in stiller Atmosphäre statt. Dennoch sind sie politisch motiviert oder wenden sich an die Öffentlichkeit, wodurch sie sich von einer Trauerveranstaltung unterscheiden.“
Das sagt Wikipedia dazu. Auch ich dachte, dass so eine Mahnwache leise und bedächtig ist. Nicht so die Mahnwache, die unsere Hebammen aus dem Kreis Ludwigsburg in der Nähe des Marktplatzes auf der Fußgängerzone in Ludwigsburg organisiert haben.
Zum Herbstanfang grüßt das Wetter mit einem herrlichen Altweibersommertag. Die ideale Zeit viele Leute auf der Straße auf Missstände aufmerksam zu machen und zu erreichen. Bereits auf dem weiterweg gelegenen Arsenalplatz hörte man das rhythmische Trommeln und verschiedene Perkussionsinstrumente. Till Ohlhausen, bekannter Perkussionist und Sänger aus Remseck-Aldingen, macht zusammen mit den Hebammen Stimmung auf der Fußgängerzone. Die Hebammen konnten Till Ohlhausen zu ihrer Unterstützung im Kampf zur Erhaltung ihres Berufstandes gewinnen. So machen sie nicht nur mit den Inhalten ihres Protestes, sondern auch akustisch, auf sich aufmerksam. Die Hebammen sammelten Unterschriften von Passanten, um diese Steffen Bilger, dem Abgeordneten der CDU für den Wahlkreis Ludwigsburg, auszuhändigen.
Anliegen der Hebammen ist der Erhalt der wohnortnahen und niedrigschwelligen geburtshilflichen Versorgung und Verbesserung der Versorgung von Müttern und Neugeborener, sowie der Erhalt der Wahlfreiheit des Geburtsortes für Frauen und Ausbau der Versorgung mit Hebammenhilfe.
Hierzu ist eine einmalige Erhöhung der Hebammengebühren auf ein Niveau, von dem aus verhandelbare Prozentsätze Wirkung entfalten, nötig.
Es soll ein Runder Tisch zum gesetzgeberischen Bedarf unter Beteiligung der betroffenen Ministerien (Gesundheit, Familien, Arbeit, Bildung), GKV-SV, Hebammenverbänden initiiert werden, der dann mittelfristig bei der Umsetzung helfen soll.
Die geplanten Themen sind die Übernahme RVO- SGB V+VIII bzw. XIII, der Sicherstellungsauftrag für Hebammenhilfe, die Verbesserung der Datenlage und die Beteiligung an Gremien wie G-BA.
Weiteres Thema sind die Maßnahmen zur Unterstützung der normalen Geburt unter den Bedingungen der Beweislastumkehr, z.B. Leitlinienentwicklung zu Aufklärung und Dokumentation vor und bei normalen Geburten und die Gleichstellung mit vergleichbaren Freiberuflern bei der Rentenversicherungspflicht oder Regelung analog der „Künstlersozialkasse“.
Hinzukommt die bekannte Haftpflichtproblematik. Die Verpflichtung der Kliniken der angestellten Hebamme Art und Umfang der abgeschlossenen Haftpflichtversicherung durch die Klinik mitzuteilen. Es sollen steuerfinanzierten Fonds für Haftpflichthärtefälle eingerichtet werden. Die Verjährungsfrist soll auf 10 Jahre verkürzt werden Eine Haftungsobergrenze soll festgelegt werden, so dass z. B. Inflationsrisiken ausgeglichen sind über die Zeit der Verjährungsfrist. Außerdem soll beim geplanten „Patientenschutzgesetz“ die Geburtshilfe besondere Berücksichtigung finden.
Ich wünsche den Hebammen viel Erfolg bei ihrem weiteren Kampf. Sie können sich der Unterstützung der AFS sicher sein. Denn die Hebammen schließlich sind es, die Frauen bei der Geburt und danach betreuen. Wir alle wissen, wie wichtig ein guter Stillstart für eine erfolgreiche Stillbeziehung ist. Die Hebammen helfen uns dabei, unser Ziel die Stillförderung, durchzusetzen. Deshalb zeigen wir ihnen unsere Solidarität.[/i]